17. - 18.02.2018

Dynamische Tanzimprovisation

angeregt, vertieft und belebt durch die Arbeit von Rudolf Laban und Irmgard Bartenieff
Wie Dynamik und Phrasierung Atmosphäre und Aussagekraft bestimmen

mit Eva Blaschke

Wir bereichern den kreativen Umgang mit den eigenen Quellen des Tanzes und erweitern gemeinsam unsere Grenzen. Spaß, Konzentration und Power begleiten uns dabei.

Es erwartet euch ein spannendes Abenteuer  für alle, die selbst gern tanzen oder in verschiedenen Feldern wie Unterricht, Therapie oder Bühne mit Bewegung und Tanz zu tun haben. Wir bereichern den kreativen Umgang mit den eigenen Quellen des Tanzes und erweitern gemeinsam unsere Grenzen. Spaß, Konzentration und Power begleiten uns dabei.

Durch die anschauliche und praxisnahe Beschäftigung mit den Sichtweisen von Rudolf Laban können wir Tanzstile unterscheiden, Bewegung differenziert erfahren und den eigenen individuellen Tanzstil erkennen. Die Tanzkonzepte von Rudolf Laban lassen sich mit einem Rezept vergleichen, in dem die einzelnen Zutaten des Tanzes geschmeckt und ausgekostet werden können. Zutaten des Rezeptes sind der Bezug zum und der kreative Umgang mit Raum, Form und der Dynamik im Tanz, mit den Interaktionsmöglichkeiten und verschiedenen „Rhythmen“. Wir begeben uns also auf eine tänzerisch kulinarische Reise, bei der auch neue Rezepturen kreiert und ausprobiert werden.

Die Körperarbeit von Irmgard Bartenieff unterstützt diese Reise. Sie ist wie selbstverständlich in den zeitgenössischen Tanz eingeflossen, wurde als Quelle dieser Ideen aber oft vergessen. Als Schülerin von Rudolf Laban entwickelte sie seine Konzepte weiter und fokussierte den Energiefluss, die Verbundenheit und die Leichtigkeit im Tanz. Die von ihr entwickelten Bartenieff-Fundamentals sind eine effektive Form der Körperarbeit, die uns Wahrnehmung und Präsenz im Raum erlaubt. Dynamik, Ausdrucksstärke und die eigene Spielfreude werden umfassend bereichert.

Die Fortbildung kann als Voraussetzung für die Laban/Bartenieff-Ausbildung von EUROLAB e.V. Berlin und LIMS in New York anerkannt werden. Interessierte wenden sich bitte direkt an die Seminarleiterin.

17. - 18. Februar 2018 – Wie Dynamik und Phrasierung Atmosphäre und Aussagekraft bestimmen

Die Dynamik im Tanz ist wie die Farbe in einem Bild, die Gewürze in einer Speise und die Menüabfolge bei einem gelungenen Festessen entscheidend für den Genuss. Wir experimentieren mit einer Bandbreite von Bewegungsqualitäten wie zart, kraftvoll, kontrolliert, frei, leidenschaftlich, träumerisch, rasant, hingebungsvoll, usw., finden und erweitern unsere eigene Farbpalette und probieren so verschiedene Rezepturen des Tanzes aus.

  • Themen der weiteren Wochenenden:

    10. - 11. November 2017 - Wie Vorstellungen und Bilder vom Körper Ausdruck in Tanz und Bewegung beeinflussen

    Wir spielen mit verschiedenen Körperteilen, den Geschichten, die sie zu erzählen haben, und erweitern ihre Aussagekraft. Durch die Fundamentals gewinnen wir an Erdung für tänzerische Sicherheit und Sprungkraft, verstärken die Mobilität und Verbundenheit im Körper, um den eigenen Bewegungsradius erweitern und das Bewegungsgefühl zu intensivieren.
    Themen der weiteren Wochenenden:

    9. - 10. Dezember 2017Wie Strukturen Körperlichkeit und Improvisation formen

    Wir erforschen die sechs grundlegenden Bewegungsmuster von Bartenieff, um eigenen Stärken im Tanz zu entdecken und mit der Entwicklung weiterer zu beginnen. Wir nutzen das Wechselspiel von Bewegung und Stille, also in Posen verdichtete Bewegung samt Gefühl, das spannende Möglichkeiten für Kreativität, Klarheit und Individualität im Tanz in sich birgt.

    20. - 21. Januar 2018  – Die Bedeutung von Raum und Interaktion für die spontane Gestaltung
    Wir begeben uns auf die magische Reise zum Wunder der Präsenz. Dabei nutzen wir die verschiedenen Raumwahrnehmungen, die  des inneren Raumes, des persönlichen Umraumes, des ganzen Raumes, des Raumes zwischen den Tanzenden und sogar des vorgestellten Raumes. Klarheit, Intensität und Spontanität können sich durch die Auseinandersetzung mit geometrischen Bezügen und verschiedenen Interaktionsformen verstärken.

Eva Blaschke im TuT - Schule für Tanz, Clown & Theater, Hannover

Eva Blaschke

Sie ist professionelle Tänzerin, Trapeztänzerin und Tanzlehrerin, ausgebildet in Laban/Bartenieff-Bewegungs-Studien (Berlin), Modernem Tanz/New Dance (USA), Kontaktimprovisation, Trapeztanz bei Clover Catskill und Gyrokinesis.

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Termine

11. - 12. Nov. ´17
9. - 10. Dez. ´17
20.-21. Jan. ´18
17. - 18. Feb. ´18


Zeiten

Sa 14 - 19
So 10 - 15


Ort

TuT-Kornstr. 31


Erfahrung

Offen für alle
Anfänger*innen

Preise

160 EUR (Standardpreis)
140 EUR (Schüler, Studenten, Geringverdiener)

Extra-Info

Wenigverdiener können eine Bildungsprämie beantragen.
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